Firmengeschichte

1984 - Prolog

Dr. Martin Wechsler schloss sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Basel mit seiner Dissertation zum Thema "Die Einführung der obligatorischen beruflichen Vorsorge" ab.

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1986 - Gründung

Gründung der Einzelfirma Dr. Martin Wechsler, Unabhängige Pensionskassen -, Versicherungs- und Anlageberatung in Blauen (BE). Start als Einzelperson.

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1987 - Bilanz-Wechsler-Test

Vor 1986 sind die schweizerischen Versicherungsgesellschaften in einem Kartell organisiert. Alle Gesellschaften bieten die gleichen Prämien und Leistungen. Einzig die Migros-Tochter Secura versucht als Aussenseiterin das Kartell aufzubrechen. Bedeutende Marktanteile holt sie sich im Autoversicherungsgeschäft. 1986 verfügt die Kartellkommission die Aufhebung des Versicherungskartells. Dies zwingt die Versicherungsgesellschaften dazu, ihre Prämien und Leistungen unterschiedlich auszugestalten. Für die Konsumenten beginnt der Versicherungsdschungel insbesondere beim Vergleichen der unterschiedlichen Leistungen, welche sie nicht taxieren können. Dr. Martin Wechsler führt mit dem Wirtschaftsmagazin BILANZ den ersten umfassenden Versicherungsvergleich in der Schweiz durch. Dieser sogenannte BILANZ-Wechsler-Versicherungstest wird während 10 Jahren publiziert.

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1987 - Gründung von ASSI, Stiftung zum Schutz der Versicherten

Gemeinsam mit weiteren Experten aus unterschiedlichen Versicherungsbereichen gründet Dr. Martin Wechsler 1987 die gemeinnützige Konsumentenstiftung ASSI, welcher er während vielen Jahren als Präsident vorsteht. ASSI führt unabhängige Versicherungsvergleiche durch. Sie stellt die Prämien, Leistungen und zum Teil die Beratungsqualität der einzelnen Versicherungsgesellschaften einander gegenüber. Die erstmals in der Schweiz publizierten Produktetests stossen auf grosses Echo in Radio, Fernsehen und Zeitschriften und werden weit verbreitet. Alleine vom Krankenkassen-Testbericht verkauft ASSI über 15'000 Exemplare. Auch die Autoversicherungstests stossen auf riesige Resonanz. Einzelnen Versicherungsgesellschaften gefällt die damit entstehende Transparenz nicht. Sie drohen mit Schadenersatzforderungen, Prozessen und prozessieren zum Teil auch. Alle Prozesse - einer dauert über 5 Jahre - werden erfolgreich abgewehrt. Mit dem Aufkommen des Internets entstehen neue Vergleichsmöglichkeiten für Versicherungen. ASSI hat das Feld erfolgreich für Tests geebnet, wie sie heute Comparis, VZ, etc. durchführen.

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1988 - Unterstützung der Volks-Initiative zur Einführung der vollen Freizügigkeit im BVG

Mit der Einführung im BVG 1985 besteht wohl volle Freizügigkeit bei den Beitragsprimatskassen. 1988 sind aber immer noch rund 50 % aller Versicherten im Leistungsprimat versichert. Dort entstehen beim Stellenwechsel immer noch grosse Verluste wegen der unvollständigen Freizügigkeit. Der schweizerische kaufmännische Verband, unter der Leitung von Ständerätin Monika Weber, lanciert eine Initiative zur Einführung der vollen Freizügigkeit in der beruflichen Vorsorge. Dr. Martin Wechsler unterstützt diese Initiative mit seiner versicherungstechnischen Beratung, Dr. Georg Hollenweger mit seiner juristischen Beratung. Beide zusammen postulieren das sogenannte Drehtürprinzip, wonach die Austrittsleistung der Eintrittsleistung im Leistungsprimat entsprechen muss. Die Initiative wird erfolgreich lanciert. Das Parlament verabschiedet das Freizügigkeitsgesetz, welches im Leistungsprimat genau das vorgeschlagene Drehtürprinzip übernimmt. Ab dem 1. Januar 1995 besteht volle Freizügigkeit in der beruflichen Vorsorge. Kein Versicherter verliert künftig beim Stellenwechsel Vorsorgegelder.

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1990 - Einführung der ersten fondsgebundenen Lebensversicherung in der Schweiz

Die Skandia Leben ist bei fondsgebundenen Einzellebensversicherungen in Europa marktführend. Als die Gesellschaft eine Niederlassung in der Schweiz gründet, beauftragt sie Dr. Martin Wechsler, die versicherungstechnischen juristischen und administrativen Abklärungen vorzunehmen und bei der Anpassung ihrer Produkte an den Schweizer Markt behilflich zu sein. Ebenso stellt er für den Vertrieb den Kontakt zu Banken her, die Fonds anbieten und sichert so eine langfristige Zusammenarbeit. 1990 kann die Skandia als erste schweizerische Gesellschaft in der Schweiz erfolgreich fondsgebundene Lebensversicherungen lancieren. Heute sind fondsgebundene resp. anlagegebundene Lebensversicherungen bei allen Versicherungsgesellschaften das Hauptgeschäft im Einzelleben.

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1992 - TRIKOLON Sammelstiftung für berufliche Vorsorge für spezielle Lösungen

Viele Unternehmen möchten individuelle Versicherungspläne umsetzen, die von herkömmlichen Sammelstiftungen nicht verwaltet werden können. Um diesen individuellen Vorsorgewünschen gerecht zu werden, gründen Dr. Martin Wechsler, Dr. Georg Hollenweger und Urs Flury die TRIKOLON Sammelstiftung für berufliche Vorsorge. Neben den individuellen Vorsorgelösungen bietet sie moderne Kapitalanlagemodelle mit individueller Anlagewahl für die Vorsorgekommissionen. Mit dem Client Invest haben Firmen die Möglichkeit, die Vorsorgegelder bei einer Bank nach Wahl selber zu bewirtschaften. 2015 sind 122 Firmen bei TRIKOLON versichert, welche ein Kapital von 223 Mio. Franken verwaltet.
www.trikolon.ch

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1993 - Nationalfondsstudie "Soziale Sicherheit nach 2000"

Dr. Martin Wechsler ist Projektleiter der Nationalfondsstudie über die "Soziale Sicherheit nach 2000, finanzielle Perspektiven und Szenarien für die Schweiz." Zusammen mit Dr. Marcel Savioz erarbeitet er erstmals Prognosen und Szenarien über die finanziellen Perspektiven der sozialen Sicherheit in der Schweiz. Die langfristigen Ausgabenentwicklungen aller Sozialversicherungen werden anhand eines Mikrosimulationsmodells berechnet. Die aufgrund der demografischen Entwicklung zu erwartenden Ausgabenexplosionen im Sozialversicherungsbereich führen zu einer grossen Diskussion über die zukünftige Ausgestaltung des Sozialstaates in der Schweiz. Der schweizerische Arbeitgeberverband propagiert ein Moratorium beim Ausbau der Sozialversicherungen. Der Bundesrat gibt die Studien IDA FISO I und IDA FISO II in Auftrag, welche im Wesentlichen die Modellrechnungen der Nationalfondsstudie bestätigen.

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1993 - GEWERBEPENSIONKASSE aus der Region für die Region

Dr. Martin Wechsler ist Präsident des Gewerbevereins Laufental. Die Gewerbetreibenden gelangen mit den Anliegen an ihn, eine Pensionskasse für das Gewerbe zu gründen. Das Geld soll wieder in der Region investiert werden und so Arbeitsplätze sichern und erhalten. 1993 gründet Dr. Martin Wechsler die Laufentaler Pensionskasse mit dem Ziel, die in der Region erwirtschafteten Gelder auch wieder in der Region zu investieren. Die Aufträge im Rahmen der Bau- und Investitionstätigkeit werden den angeschlossenen Betrieben erteilt. Das Vorsorgeangebot ist speziell auf die Bedürfnisse kleinerer mittlerer Betriebe abgestimmt. Die Unterlagen sind einfach und übersichtlich gestaltet, die Administration ist effizient. Das Modell bewährt sich - die Sektion der Leimentaler Pensionskasse wird gegründet und mit weiterem Wachstum wird die Sammelstiftung in GEWERBEPENSIONSKASSE umbenannt. 2015 sind 69 Betriebe mit einem Kapital von 91 Mio. Franken bei der GEWERBEPENSIONSKASSE angeschlossen.
www.gewerbepensionskasse.ch

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1999 - Totalrevision der Pensionskassenstatistik

Im Auftrag des Bundesamts für Statistik erarbeitet Dr. Martin Wechsler zusammen mit Dr. Rudolf Rechsteiner einen Bericht über die Totalrevision der Pensionskassenstatistik. Dieser gibt über den Stand und die Entwicklung der Vorsorgeeinrichtungen Auskunft. Es wird vorgeschlagen, neu Informationen auf Personenebene darzustellen. Diese werden mittels einer Versicherungsstatistik erfasst, welche über einen Mikrozensus speziell erhoben werden müsste. Damit lägen bessere Informationen über die berufliche Vorsorge vor, welche auch im Rahmen der Gesamtschau der Vorsorge angewendet werden könnten.

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1999/2000 - Begleitung eidgenössischer Gesetzesrevisionen

Aufgrund seiner ausgezeichneten Kenntnisse im Bereich der Altersvorsorge wird Dr. Martin Wechsler mehrmals im Nationalrat und im Ständerat als Fachexperte zu Hearings eingeladen. Dies sowohl bei der ersten BVG-Revision als auch bei der 11. AHV-Revision.

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2003 - TRANSPARENTA Sammelstiftung für berufliche Vorsorge für mehr Transparenz, Effizienz und Sicherheit

2003 ist geprägt von der Rentenklau-Diskussionen und dem sogenannten Winterthur-Modell, in dem die Versicherungsgesellschaften ihre Umwandlungssätze im Überobligatorium drastisch absenken und die Risikoprämien kräftig erhöhen. Als Reaktion darauf gründet Dr. Martin Wechsler zusammen mit Peter Loetscher TRANSPARENTA Sammelstiftung für berufliche Vorsorge. Sie bietet KMUs eine sichere, kostengünstige, unabhängige und transparente Alternative zu den Sammelstiftungen der grossen Versicherungsgesellschaften. 2015 versichert TRANSPARENTA 162 Firmen mit 4'053 Versicherten und 649 Mio. Franken Vorsorgekapital.
www.transparenta.ch

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2004 TRANSPARENTA erreicht Spitzenplatzierung beim Innovationspreis der Schweizer Assekuranz

TRANSPARENTA Sammelstiftung für berufliche Vorsorge sorgt für Aufsehen in der Versicherungsbranche. Beim Innovationspreis der Schweizer Assekuranz 2004 wurde sie unter den besten 4 Unternehmen nominiert und in der Kategorie „Berufliche Vorsorge“ ausgezeichnet. Somit nimmt TRANSPARENTA neben Suva, Chubb und Swiss Re einen Spitzenplatz unter den fortschrittlichsten Versicherungsanbietern des Landes ein.
www.transparenta.ch

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2004 - Erfolgreiche Kampagne gegen die VAG-Unterstellung der autonomen Sammelstiftungen

Mit dem Winterthur-Modell der Versicherungsgesellschaften werden die Rentenumwandlungssätze gesenkt und die Risikoprämien erhöht. Viele KMUs suchen eine Alternative und wechseln ihre Vorsorge zu den unabhängigen Sammelstiftungen. Die Versicherungsgesellschaften versuchen sämtliche Sammelstiftungen unter das Versicherungsaufsichtsgesetz VAG zu unterstellen. Zusammen mit anderen unabhängigen Sammelstiftungen wehrt sich Dr. Martin Wechsler gegen diese drohende VAG-Unterstellung. Dieser Gesetzesartikel kann im National- und Ständerat verhindert werden. Damit ist das Weiterbestehen der autonomen Sammelstiftungen gesichert.

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2005 - Einführung des gesamtheitlichen Care-Managements

Mit dem Care-Management unterstützen wir Pensionskassen, Unternehmen und Versicherte dabei, Invaliditätsfälle zu vermeiden. Im Vordergrund stehen die Früherkennung und die rechtzeitige Intervention sowie die Koordination der Informationen und Abläufe. Dies schützt die Versicherten vor der Erwerbsunfähigkeit und reduziert den Prämienaufwand für die Taggeld-, Unfall- und Pensionskassenrisikoversicherung. Den Versicherten bleiben schwierige Situationen und den Arbeitgebern erhöhte Kosten erspart.
www.bvgcare.ch

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2007 - Kaufmännischer Lehrbetrieb

Seit August 2007 sind wir ein kaufmännischer Lehrbetrieb und bilden junge Erwachsene in den Profilen B und E aus.

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2008 - Gründung der Aktiengesellschaft

Dr. Martin Wechsler wandelt seine Einzelfirma in die DR. MARTIN WECHSLER AG Experten für berufliche Vorsorge um.

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2008 - Einführung des Aloha-Prozents

Analog zum Kulturprozent der Migros führt die DR. MARTIN WECHSLER AG 1 % ihres Umsatzes in das Aloha-Prozent ab. Das Aloha-Prozent fliesst zur einen Hälfte in die individuelle Förderung der Mitarbeiter, die zweite Hälfte in gemeinnützige Projekte. Es erfolgen nur Direktvergaben an Betroffene, um einen hohen Wirkungsgrad zu erreichen.

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2009 - Das Online-Spiel "Renten ABC"

Zum 25-jährigen Jubiläum des BVG schenken die Mitarbeiter der DR. MARTIN WECHSLER AG den Versicherten das erste Internet-BVG-Spiel. Ein Mitarbeiterteam erarbeitet in der Freizeit die Grundlagen, die DR. MARTIN WECHSLER AG finanziert aus dem Aloha-Prozent die EDV-Kosten. Das Renten ABC vermittelt das komplexe Vorsorgewissen in leicht verdaulicher und unterhaltsamer Form. Es bietet, was klassische Ratgeber nicht können: einen direkten persönlichen Nutzen, weil es die individuelle Planung der Altersvorsorge ermöglicht. Zudem gibt es viele Praxistipps zur Steuereinsparung, Eigentumsfinanzierung, Optimierung der Vorsorge bei frühzeitiger Pensionierung, Teilzeitarbeit, Heirat, Trennung, Auszeit und vielem mehr.
www.rentenabc.ch

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2011 - Wir feiern im August das 25-jährige Firmenjubiläum

Wir setzen unser Engagement für die berufliche Vorsorge fort. Unser Ziel ist es, für die Versicherten in der Schweiz möglichst gute Vorsorgeleistungen zu erzielen. Gleichzeitig soll die wirtschaftliche Belastung der Arbeitgeber so gering wie möglich bleiben. Am Ausbalancieren dieses Spannungsfeldes arbeiten wir seit über 25 Jahren und werden es weiterhin tun.

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2013 - Gewinner Chancengleichheitspreis beider Basel 2013

                                                             © Ursula Sprecher & Andi Cortellini

 

Der Chancengleichheitspreis beider Basel 2013 geht an die DR. MARTIN WECHSLER AG. Den mit 20'000 Franken dotierten Preis für die langjährigen und innovativen Massnahmen zur Verbesserung der Gleichstellung von Frauen und Männern erfüllt uns mit Freude und Stolz. Medienmitteilung vom 3. September 2013
Website Chancengleichheitspreis beider Basel
Interview auf Radio X - Business Kaffee vom 22. Januar 2014



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2017 - TRANSPARENTA erhält den 1. Preis für die beste Servicequalität

Im Auftrag der SonntagsZeitung führt Weibel Hess & Partner jährlich einen umfassenden Pensionskassenvergleich durch.

Unter den 29 untersuchten Gemeinschafts- und Sammelstiftungen erreichte TRANSPARENTA 2017 den 1. Rang in der Kategorie "beste Servicequalität". TRANSPARENTA hat in den vergangenen Jahren immer wieder Spitzenplätze belegt.

Als Verwaltungsstelle gratulieren wir herzlich zu dieser hervorragenden Auszeichnung!

Der Pensionskassenvergleich wurde in der FuW vom 10. Juni 2017 und in der SonntagsZeitung vom 11. Juni 2017 veröffentlicht:

Finanz und Wirtschaft 10. Juni 2017, PK-Rating 2017
SonntagsZeitung 11. Juni 2017, PK-Rating 2017



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DR. MARTIN WECHSLER AG
Experten für berufliche Vorsorge
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